Wenn man sich zum Kauf eines Rades mit zwei schmalen Reifen entschieden hat, sollte man sich vor dem Kauf gut informieren welches Rennrad den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht. Das Angebot an Rennrädern ist groß, aber nicht alles für Einsteiger sinnvoll.

Fast alle billigen Rennräder besitzen einen Alurahmen, dieser ist leicht aber genauso stabil wie Stahl. Leichter aber auch teurer wird das Rad mit Kohlefaser. Radprofis fahren fast alle mit Rädern aus Carbon.
Auch Magnesium und Titan werden zum Rahmenbau benutzt. Allerdings Fahrräder mit Titanrahmen einen stolzen Preis. Viele Räder sind Kombinationen aus Aluminium und Kohlefaser. Ober-, Unter- und Sattelrohr bestehen aus Alu. Gabel und Hinterbaustreben sind aus Carbon.Auch die Wahl von Bremse, Lager, Schaltung usw. ist wichtig, aber es kommt immer darauf an für welchen Zweck man das Rad verwendet, zum Beispiel um Rennen zu fahren oder nur als Hobby. An Schaltungen werden 8- bis 10fach Gruppen angeboten und somit kann man von 8, 9 oder 10 Ritzeln am Hinterrad wählen. 1997 wurden Dreifach- Kettenblätter auf den Markt gebracht, somit besteht bei 10 Ritzeln eine Übersetzungsreihe, welche eine Auswahl aus 30 Gängen zulässt. Sehr sinnvoll für untrainierte Fahrer in bergigen Gelände. Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist die richtige Rahmenhöhe, diese lässt sich leicht im Fachgeschäft nachmessen. Da jeder Mensch andere Proportionen hat und sich beim Radfahren nicht übermäßig die Gelenke belasten sollen, wenn zum Beispiel die Beine zu kurz sind.
Einsteiger Rennräder kosten zwischen 900€ und 1200€, haben einen Alurahmen, fast immer eine Carbongabel und eine gute Verarbeitung, sowie hohe Qualität. Mittelklasse Rennräder haben einen Preis ab 1600€ bis 2000€ und haben meist sogar einen Voll-Carbonrahmen, dafür aber meist günstige Anbauteile, welche man aber nach und nach durch hochwertige ersetzen kann. Oberklasse Rennräder beginnen ab 3000€, deren Carbonrahmen wiegt aber meist nicht mehr als 900g. Im hochklassigen Bereich der Rennräder, können diese 7000€ kosten und nach oben hin gibt es keine Grenze. Diese Räder wiegen meist nicht mehr als 5Kg.

So wird das Rennrad zum optischen Highlight

Steuersatz und Sattelklemme sollten die selbe Farbe aufweisen. Rennradrahmen, sowie Anbauteile sollten die gleichen Gewebeoptiken aufweisen. Fahrradsattel, Reifen und Lenkerband sollten im selben Farbton sein. Vor dem Aufbau sollte man sich für eine matte oder glänzende Lackierung entscheiden. Farbtöne am Rad zum Beispiel durch eloxierte Schrauben und Zubehörteile wiederholen. Auch eloxierte Naben und Speichennippel sind möglich. Wenn man diese Regeln einhält hat man auf jeden Fall ein Rennrad was die Blicke auf sich zieht.