Seit die Kombination aus Fahrrad und elektrischer Trethilfe, die so genannten Pedelecs, immer populärer werden, entwickeln immer mehr Hersteller den Ehrgeiz, diese Technologie voranzutreiben und zu perfektionieren.

Zu den Spitzenreitern gehören sicher die „PG-Bikes“, wahre Rennmaschinen, die in schwarz daher kommen und schon vom Design im Straßenverkehr als etwas ganz Besonderes auffallen. Die Rahmen werden handgefertigt, die Montage erfolgt in Deutschland. Ein echtes Lifestyle-Produkt, das natürlich einen entsprechenden Preis hat.

Das schweizerische Modell „+Stromer“ sieht einem kräftigen Mountainbike sehr ähnlich. Der Akku ist elegant in den Rahmen integriert. Man habe sich mit der Konstruktion besondere Mühe gegeben, „…weil die Schweiz keine Autos baut.“, heißt es auf der Website. Der Stromer gewann bereits in drei Kategorien des ExtraEnergy Awards.

Ebenfalls aus der Schweiz stammt das „Flyer“.  Der Akku ist unterhalb des Sattels über dem Tretlager angebracht. Es werden elf verschiedene Varianten angeboten, die sich stilistisch an gewohnten Formen orientieren, vom Rennrad, über den Lastesel oder das Klapprad bis zum Einkaufsfahrrad ist alles dabei, sogar ein Elektro-Tandem kann man haben.

Auch das Modell „e-Styler“ der Firma Jaal kommt aus der Schweiz. Sehr designorientiert, hat man hier ein minimalistisches Bike mit optisch nostalgischem Touch zusammengesetzt. Im Schwerpunkt des Doppelrohr-Rahmens aus Stahl ist eine elegante Lederbox für den Akku aufgehängt. Das dürfte etwas für echte Freaks sein. Man trifft es nicht an jeder Ecke, Exklusivität ist garantiert. Nur feinste Teile kommen zum Einsatz, das wird natürlich nicht ganz billig.

Auch beim deutschen „Porterbike“ stand Design ganz obenan. Die halbmondförmige Akkubox füllt den Mittelteil des Rahmens. Diese Optik ist einzigartig und macht das Rad unverwechselbar. Das Preisspektrum beginnt bei 3.590,– Euro.

„Styriette“, ein österreichisch-kanadisches Gemeinschaftsprodukt setzt auf Retro-Design. Auf den ersten Blick scheint man es mit einem älteren Modell zu tun zu haben. Dann jedoch entdeckt man die Akkubox unter dem Gepäckträger. Und bei näherem Hinsehen entpuppt es sich als High-Tech Fahrzeug in klassischem Gewand.

Das im Bild vorgestellte Modell „Winora“ stammt aus einem Schweinfurther Traditionsunternehmen. In mattschwarz wirkt es sehr dynamisch, was sich bei einer Probefahrt bestätigte. Die Elektrounterstützung greift kraftvoll zu und verleiht eine eindrucksvolle Beschleunigung. Die Akkubox wurde so gestaltet, dass sie die Optik nicht beeinträchtigt. Man kann zwischen drei Unterstützungsintensitäten wählen. Ein detailliertes Display am Lenker informiert darüber, wieviel Kapazität bzw. Reichweite noch abrufbar ist und gibt zahlreiche weitere Informationen.

Auch der Hamburger Anbieter Stevensbikes bietet eine vielseitige Palette diverser Pedelecs, vom Einkaufsfahrrad bis zum absoluten Sportgerät, an. Fünf Basismodelle, deren Rahmen für den Einbau verschiedener Elektromotoren konzipiert sind, können zu individuellen Varianten ausgebaut werden.

Mittlerweile werden sogar Nachrüstsätze angeboten, mit denen man vorhandene Fahrräder nachträglich zum Pedelec umbauen kann. Hinsichtlich ihrer Leistung können sie naturgemäß nicht an die Werte der hier vorgestellten Modelle heranreichen, bei denen alle Komponenten von vornherein aufeinander abgestimmt sind. Doch das Nachrüsten kann dennoch eine interessante und kostengünstige Alternative sein. Solche Nachrüstsätze sind ab rund 300,– Euro zu haben.