Fahrradhelme

Fahrrad fahren ist eine nützliche und angenehme Methode der Fortbewegung. Die sportliche Aktivität am der frischen Luft ist sogar gesund. Allerdings kann Fahrrad fahren auch negative Effekte haben. Bei einem Fahrradunfall ist der Fahrrad Fahrer überwiegend schutzlos jeglichem Aufprall ausgeliefert. Insbesondere bei Unfällen die Automobile involvieren zieht der Fahrradfahrer die schlimmsten Verletzungen mit sich. Denn der Fahrradfahrer ist nicht so wie zum Beispiel ein Autofahrer durch eine „harte Metallschale“ und einen Sicherheitsgurt geschützt. Insbesondere Kinder und schnelle Fahrer, wie zum Beispiel Kurierfahrer sind „Unfallanfällig“ und sollten daher unbedingt durch einen Fahrradhelm geschützt werden.

Bei der Tour de France oder anderen Fahrradrennen sieht man ausschließlich Fahrradsportler mit Helm, obwohl viele dieser Sportler Profis sind verzichten sie nicht auf den Schutz Fahrradhelms. Dies ist ein Indikator für die zusätzliche Sicherheit die ein Fahrradhelm bei einem Unfall bieten kann. Selbst bei lokalen Events wie die Cyclassics sieht man die Fahrradfahrer immer mit Helm radeln.

Durch den Fahrradhelm wird der empfindlichste Teil des Körpers geschützt, der Kopf. Bei einem Aufprall mit Fahrradhelm wirkt die Schaumstofffüllung des Helmes als eine Knautschzone, welche die Wucht der Kräfteeinwirkung auf den Kopf reduziert. Somit werden Gehirn Schäden und Schäden des Schädel Knochens verringert oder vermieden. Des Weiteren Schützt der Helm vor Schürfwunden und ähnlichen Verletzungen im Bereich des Helmes, die bei dem Aufprall auf harten Untergrund entstehen. Auf Grund der glatten Oberfläche der Handelsüblichen Helme kann der Fahrradhelm, in Unfallsituationen in denen der Träger auf dem Untergrund entlang gleitet, die auf den Kopf einwirkenden Kräfte nochmals reduzieren. Denn durch das gleiten werden die Kräfte umgeleitet und die Einwirkung auf den Kopf ist nicht so stark wie bei einem direkten Aufprall ohne Abgleiten.

Manche Fahrradhelme besitzen zusätzliche einen Verschluss mit Kinnschutz, dieser Schützt vor Schürfwunden des Kinns, bietet jedoch ansonsten keinen Zusätzlichen Aufprallschutz.

Das Tragen von Fahrradhelmen kann die Kopfverletzungen um bis zu 88 Prozent reduzieren. Dieser Wert kann jedoch nicht als totaler Richtwert angesehen werden, denn die Passform des Helmes, sowie die Art des Unfalls haben große Einwirkungen auf die Verletzungsart. Das Tragen eines Helmes soll laut einiger Studien ebenfalls die Todeswahrscheinlichkeit bei Fahrradunfällen senken.

Ein Wert der jedoch direkt beeinflusst werden kann ist die Passform des Helmes. Der Helm sollte möglichst genau an die Kopfform angepasst sein um den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten. Daher ist es wichtig dem Fahrradhelm in der richtigen Größe zu erstehen. Viele Helme sind zusätzlich individuell bis zu einem gewissen Maß verstellbar, so dass der Helm genau an den Kopf angepasst werden kann.

Es empfiehlt sich Fahrradhelme in der Europäischen Union zu kaufen, da diese speziellen Anforderungen entsprechen müssen um dort auf den Markt zu kommen.

Generell werden drei verschiedene Arten von Helmen unterschieden. Mikroschalen Helme sind die typischen Fahrradhelme mit Kunststoffüberzug und Schaumstofffüllung, diese Helme sind leicht und weit verbreitet. Hartschalen Helme sind vergleichbar mit Motorradhelmen, Motorradhelme sind praktisch Hartschalenhelme mit Visier. Diese Helme sind schwerer als Mikroschalen Helme und haben über dem Schaumstoff noch einen zusätzlichen Überzug aus hartem Kunststoff. Beide Helmarten haben eine glatte Oberfläche, welche die bereits beschriebene Funktion erfüllt. Weichschalen Helme stellen die letzte Kategorie dar. Diese Helme bestehen nur aus einer Schicht Hartschaumstoff und bieten keinen ausreichenden Schutz vor Verletzungen. Weichschalen Helme sollten nach mehreren erfolgen Tests, nicht mehr verwendet werden.

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